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Rheumaorthopädie

Unter rheumatischen Erkrankungen versteht man Erkrankungen, bei denen sich das Immunsystem des Menschen gegen körpereigenes Gewebe richtet, hier können insbesondere die Gelenkschleimhaut, aber auch Blutgefäße, Angriffsort von Immunreaktionen sein, welches zur Zerstörung von Knorpel, Knochen und Bändern mit begleitenden, sekundären Abnützungen, Instabilitäten, Fehlstellungen und Zerstörungen des Bindegewebes führt.

Vordringliche Aufgabe ist die Modifikation des Krankheitsverlaufs dahingehend, dass die Entzündungsreaktion abgeschwächt wird. In erster Linie finden verschiedene Medikamente Anwendung, insbesondere die so genannten Disease modifying drugs stehen im Vordergrund, teilweise ergänzt durch Antirheumatika und auch gelegentlich Steroide, welche beim Rheuma einen schützenden Effekt auf die Zerstörung von Gelenken und Bindegeweben haben.

Weiterhin können Gelenkpunktion und Injektionen, eventuell auch rheumaorthopädische Eingriffe erforderlich werden.
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